"Die letzten Tage der Menschheit!"

Karl Kraus hat den Ersten Weltkrieg erlebt. Und er hat ihn aufgeschrieben. In den Jahren 1915 bis 1922 entstanden „Die letzten Tage der Menschheit“ als Reaktion auf eben diesen Krieg. Dabei beschreibt Kraus weniger die Schützengräben und Lazarette als vielmehr das ganz normale Leben der Menschen im Wien dieser Zeit. Von den Majestäten und Generälen, von den einfachen Menschen und Soldaten – von Männern, Frauen und Kindern spannt sich der Bogen über die große Anfangseuphorie bis zur totalen Ernüchterung.

Das Theaterchen O inszeniert den Stoff als eine Kombination aus Schauspiel und Lesung mit wechselnden Protagonisten und musikalischer Begleitung. So wird der Zuschauer nicht bei jeder Aufführung die gleichen Szenen zu sehen bekommen. Wohl aber die Inhalte, die aus der Realsatire dieses Krieges ein Drama machen.

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Außerdem am 07.03. im Café Festung in Traunstein sowie am 16.03. in der naturwelt chiemsee in Esbaum/Seebruck das Gastspiel "Marx & Engels intim". Mehr Infos hier.